Wissenswertes
DER DIE DAS
Der Nachlauf
ist der Abstand zwischen der gedachten Verlängerung des Steuerrohrs bis zum Fahrbahngrund und dem Aufstandspunkt des Vorderrades. Bei einer Teleskopgabel verkürzt sich beim Einfedern kontinuierlich der Nachlauf, wodurch das Lenkverhalten nervöser wird. Bei der Kilo wird der Nachlauf jedoch durch den bogenförmigen Einfederweg wieder ausgeglichen (Abb. 2, Linie A).
Der Nachlaufausgleich bewirkt, dass sich beim Einfedern die Fahrwerksgeometrie positiv verändert. Das Vorderrad behält durch diesen Kniff seine Spurtreue, Stabilität und ermöglicht eine bessere Kontrolle auch in schwierigen Fahrsituationen.
Abb. 1
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Die Raderhebungskurve
stellt die bogenförmige Linie „A“ dar, welche die Vorderradnabe beim Einfedern beschreibt. Neben der reibungslosen Lagerung der Gelenke ist dies ein weiterer Grund für das seidenweiche Ansprechverhalten. Im Anfangsbereich der Raderhebungskurve kann die Kilo besser in Kraftrichtung der auftretenden Hindernisse ansprechen (Linie B), was insbesondere für das Wegfiltern hochfrequenter Stöße sorgt.
Linie „C“ stellt die lineare Kennlinie von Teleskopgabeln dar.
Abb. 2
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Das Einfedern
der Gabel während des Bremsens wird durch den Anti-Dive-Effekt verhindert. Nach ca. 40 mm Federweg ist der Anti-Dive-Effekt zu 100 % erreicht, so dass noch der halbe Federweg zur Verfügung steht. Hierdurch erzielt man eine optimale Funktion der Gabel während des Bremsvorgangs.
