Wie funktioniert das neue IIAS?

Niederfrequente Schwingungen werden stark bedämpft: Dadurch wird das typische Aufschaukeln beim Pedalieren wirkungsvoll unterdrückt. Man kann es auch als „Plattformdämpfung ohne die ölhydraulischen Nachteile (Überdämpfung bei schnellen Stößen) bezeichnen.

Hochfrequente Schwingungen werden gering bedämpft: Dadurch wird speziell im Downhill, bei waschbrettartigen Passagen, also bei kurzen und schnellen Erregungen eine optimale Bodenhaftung gewährleistet. Das Vorderrad „klebt“ förmlich am Boden, es ergibt sich eine optimale Traktion.

Schnelle und starke Stöße werden am Ende der Schwingungsamplitude in der Zugstufe zunächst schwach, dann zunehmend stärker bedämpft. Dadurch kann z.B. nach dem Überfahren eines Hindernisses das Vorderrad sehr schnell wieder in die Ausgangslage zurückfedern, um den Bodenkontakt nicht zu verlieren. Ein „Abheben“ des Vorderrades mit dem daraus folgenden Traktionsverlust wird wirkungsvoll vermieden!

Diese auto-adaptive Veränderung der Dämpfungscharakteristik endet nicht im komplexen Fahrbetrieb:
Auch nach Aufpumpen bzw. Druckanpassung des Systems für unterschiedliche Fahrergewichte, Fahrstrecken, persönlichen Vorlieben etc. wird die Dämpfung an den Luftdruck automatisch angepasst! Ein Einstellen der Dämpfung kann dadurch völlig unterbleiben!

Auf Wunsch kann aber eine zusätzliche Dämpfereinheit im zweiten Holm untergebracht werden, wenn Lockout ein „must have“ sein sollte! Mit ca. 150gr. Mehrgewicht bleibt die Gabel dann trotzdem immer noch leichter als der gesamte Wettbewerb!

"Ein gutes Gefühl, wenn man einen derartig großen Vorsprung hat!"